B¨rger Stiftung Stormarn

Stiftung - warum ich mitmache ...

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Die eine oder der andere unter Ihnen wir sich schon gefragt haben: Was macht ein Nicht-Ammersbeker in einer Stiftung „Bürger für Ammersbek“? Eine völlig berechtigte Frage!

Warum ich in der Stiftung mitmache, dafür habe ich 5 Gründe:

1. Noch ehe es Ammersbek gab, gab es für mich die Beziehung „Haus am Schüberg“ und „Dorf Hoisbüttel“, eine Beziehung, die zurückreicht bis in das Jahr 1951, als der Obsthof von der Probstei, dem Kirchenkreis Stormarn erworben wurde, eine Beziehung, die bis heute besteht und für die ich 28 Jahre hindurch verantwortlich war.

2. Schon in den 70-er Jahren gab es auf Seiten der Kirche das Bemühen, eine Kirchengemeinde in dem heutigen Kommunalbereich Ammersbek zu gründen. Die Umsetzung dieses Vorhabens scheiterte an den betroffenen Kirchengemeinden Ahrensburg, Bargteheide und Bergstedt. Sie hätten die Gebiete mit ihren Bewohnern und Gemeindegliedern an eine Kirchengemeinde Ammersbek abtreten müssen, die deckungsgleich gewesen wäre mit der Kommune Ammersbek. Heraus kam zunächst nur der 3. Seelsorgebezirk Bergstedt-Hoisbüttel und ab 1974 immerhin die selbständige Kirchengemeinde Hoisbüttel mit dem Gemeindezentrum An der Lottbek.

3. Aufgrund dessen entstanden rege Kontakte vor, während und nach der Gründung der Kommunalgemeinde Ammersbek. Ich habe so gut wie mit allen Bürgervorstehern und Bürgermeistern zu tun gehabt, selbst nach meiner Pensionierung im Jahre 2000, bis heute Dank des gebliebenen guten Verhältnisses zur Kirchengemeinde Hoisbüttel und der Kommune Ammersbek.

4. Ich bin schon immer ein Verfechter der Bürgerbeteiligung gewesen, der Partizipation vieler, wenn möglich aller und zwar entsprechend Artikel 14 unseres Grundgesetzes, der da lautet im Absatz 2: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Zu meinem Eigentum gehören nach meinem Verständnis von Eigentum nicht nur meine materiellen Güter, meine finanziellen und monetären Mittel, sondern auch meine geistigen Kräfte und nicht zuletzt meine Zeit. Darum habe ich das Ehrenamt, die freiwillige Mitarbeit, wer auch immer sich daran beteiligt, hoch geschätzt und ich versuche dafür jetzt ein Beispiel zu sein.

5. Und schließlich: Warum Stiftung? Weil eine Stiftung beides braucht: materielle wie ideelle Unterstützung, die muss an kommunalen und Landesgrenzen nicht enden und darum mache ich mit. Und ich kann Sie nur ermutigen: Machen Sie auf Ihre je eigene Weise mit! Fördern Sie den Bekanntheitsgrad der „Stiftung Bürger für Ammersbek“. Das Ehrenamt ist eine gesellschaftliche Ressource, ein notwendiges Engagement im Dienst des Gemeinwohls, ein wesentliches Element des Bürger- und Bürgerinnen-Seins vor Ort.

 

Helmer-Christoph Lehmann

 

 

Probst i.R. Helmer-Christoph Lehmann

Probst i.R. Helmer Christoph Lehmann