24.09.2026
Respekt für Retter: Klare Botschaft trotz erneuter Beschädigung. Erneut ist ein Banner der Kampagne „Respekt für Retter“ mutwillig beschädigt worden. Bereits zum zweiten Mal traf es nun das großformatige Banner am Kreishaus in Bad Oldesloe. Der materielle Schaden ist überschaubar – der ideelle Schaden wiegt für die Initiatoren der Kampagne jedoch umso schwerer.
Landrat Dr. Henning Görtz (l.), Jörg Schumacher von der Bürger-Stiftung sowie Kreispräsident Hans-Werner Harmuth (v.r) stellten sich gemeinsam mit Vertretern der Blaulichtfamilie hinter die Kampagne Respekt für Retter.
Bei einem gemeinsamen Pressetermin vor Ort machten Landrat Dr. Henning Görtz, Kreispräsident Hans-Werner Harmuth und Jörg Schuhmacher von der Bürger-Stiftung Stormarn gemeinsam mit Vertretern der Blaulichtfamilie aus Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und THW deutlich, dass sie die wiederholten Angriffe auf die Kampagne nicht hinnehmen wollen.
„Wir sind sauer, aber wir lassen uns das nicht gefallen. Jedes beschädigte Banner wird umgehend ersetzt“, stellte Harmuth klar. Die Beteiligten vor Ort sind sich einig: Ein Angriff auf die Kampagne sei zugleich ein Angriff auf die gesamte Blaulichtfamilie – und damit auf all diejenigen, die sich täglich für die Sicherheit und das Wohl anderer einsetzen.
Um die Aufklärung der wiederholten Beschädigungen zu unterstützen, wurde eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für sachdienliche Hinweise ausgelobt. Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu den Beschädigungen machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Oldesloe zu melden.
Mit Hilfe unseres Online-Spendenformulars spenden Sie ganz bequem an Ihr Wunschprojekt. Oder direkt auf das Konto Bürger-Stiftung Stormarn, IBAN: DE83 2135 2240 0134 9584 46, Spenden-Stichwort: Respekt für Retter
Das beschädigte Banner am Kreishaus ist bereits der sechste bekannte Angriff auf ein Werbebanner der Kampagne „Respekt für Retter“. Die wiederholten Beschädigungen zeigen deutlich, wie wichtig die Botschaft der Kampagne ist.
„Respekt für Retter“ wurde vor zwei Jahren auf Initiative von Kreispräsident Hans-Werner Harmuth und seiner damaligen ostholsteinischen Amtskollegin Petra Kirner in den Kreisen Stormarn und Ostholstein ins Leben gerufen. Inzwischen hat sich auch die Hansestadt Lübeck der Kampagne angeschlossen. Die Aktion hat darüber hinaus landesweit Aufmerksamkeit erhalten.
Im Mittelpunkt der Kampagne steht eine einfache, aber wichtige Botschaft: Retterinnen und Retter verdienen im Einsatz Respekt und Rücksichtnahme. Feuerwehrleute, Rettungskräfte, Polizistinnen und Polizisten sowie die vielen weiteren Helferinnen und Helfer der Blaulichtorganisationen sind für andere Menschen da – häufig ehrenamtlich, unter großem Zeitdruck und in schwierigen oder gefährlichen Situationen.
Mit den Bannern und Plakaten der Kampagne soll diese Botschaft im öffentlichen Raum sichtbar sein. Dass ausgerechnet das zum Ziel mutwilliger Beschädigungen wird, wollen die Initiatoren nicht unwidersprochen lassen: „Ein Angriff auf die Kampagne ist ein Angriff auf die gesamte Blaulichtfamilie. Das lassen wir uns nicht gefallen. Wir stehen hinter unseren Retterinnen und Rettern und werden die Botschaft von ‚Respekt für Retter‘ weiterhin sichtbar machen.“